Prof. Dr. Özcan Çakmak ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Kopf-Hals-Chirurgie sowie für Oral-, Gesichts- und Kieferchirurgie. Er verfügt über europäische und internationale Qualifikationen im Bereich der plastischen Gesichtschirurgie und konzentriert seine operative Tätigkeit seit vielen Jahren auf die chirurgische Verjüngung des Gesichts.
Zu seinen wichtigsten Behandlungsgebieten gehören Deep Plane Facelift, Modified Composite Plane Facelift, Halsstraffung, Deep Neck Contouring, endoskopisches Stirn- und Augenbrauenlifting, Ober- und Unterlidstraffung, Midface Lift, Lip Lift und Rhinoplastik.
Die Behandlung wird individuell geplant. Gesichtsanatomie, Hautqualität, Weichteilverteilung, Alterungsmerkmale und die persönlichen ästhetischen Vorstellungen des Patienten werden dabei gemeinsam berücksichtigt.
Moderne Gesichtverjüngung durch anatomische Konzepte
Die Alterung des Gesichts ist nicht ausschließlich eine Folge erschlaffter Haut. Auch Fettkompartimente, Haltebänder, Muskeln und tieferliegende anatomische Strukturen verändern sich im Laufe der Zeit.
Moderne Facelift-Verfahren verfolgen deshalb das Ziel, nicht lediglich die Haut zu straffen, sondern abgesunkene Gewebe wieder in eine anatomisch günstigere Position zu bringen.
Prof. Dr. Çakmak beschäftigt sich insbesondere mit der Kombination aus Deep Plane Facelift, erweiterter Halsdissektion und Deep Neck Contouring. Auf seiner offiziellen Website wird außerdem das Modified Composite Plane Facelift mit Extended Neck Dissection als bevorzugtes Verfahren beschrieben.
Deep Plane Facelift
Das Deep Plane Facelift ist ein modernes Verfahren zur chirurgischen Gesichtsverjüngung, bei dem tieferliegende Weichteilgewebe mobilisiert und neu positioniert werden.
Durch die gezielte Lösung bestimmter Haltebänder können abgesunkene Wangen- und Mittelgesichtsstrukturen angehoben werden. Dadurch sollen Wangenprojektion, Kieferlinie und der Übergang zwischen Mittelgesicht und Hals harmonischer gestaltet werden.
Modified Composite Plane Facelift
Beim von Prof. Dr. Çakmak verwendeten Ansatz werden Prinzipien des Deep Plane Facelift mit einem modifizierten Composite-Lappen kombiniert.
Dabei kann der untere Anteil des Musculus orbicularis oculi in den Composite-Lappen einbezogen werden. Dadurch soll eine umfassendere Repositionierung der abgesunkenen Weichteile des Mittelgesichts ermöglicht werden.
Das Gesicht und der Hals werden dabei, sofern anatomisch sinnvoll, als zusammenhängende ästhetische Einheit betrachtet. Eine erweiterte Halsdissektion, eine Neupositionierung des Platysmas und ein Deep Neck Contouring können entsprechend der individuellen Anatomie kombiniert werden.
Ziel ist kein künstlich gespanntes Gesicht, sondern die Wiederherstellung jüngerer Konturen unter Erhaltung der individuellen Gesichtszüge.
Deep Neck Contouring
Beim Deep Neck Contouring werden tieferliegende Strukturen unterhalb des Platysmas berücksichtigt, die zu einem weniger definierten Hals oder einer schwach ausgeprägten Kieferlinie beitragen können.
Je nach Anatomie können unter anderem subplatysmales Fettgewebe, prominente Digastricus-Muskeln oder bestimmte Bereiche der submandibulären Speicheldrüsen berücksichtigt werden.
Nicht bei jedem Patienten müssen alle Strukturen behandelt werden. Die operative Planung orientiert sich an den individuellen anatomischen Ursachen der Halsfülle.
Unterlidstraffung
Eine Unterlidstraffung kann Tränensäcke, vorgewölbtes Orbitalfett, die Tränenrinne, Hautüberschuss und den Übergang zwischen Unterlid und Wange behandeln.
Transkonjunktivaler Zugang
Der Zugang erfolgt über die Innenseite des Unterlids. Dadurch entsteht keine von außen sichtbare Hautnarbe. Dieser Zugang kann insbesondere bei Patienten mit ausgeprägten Tränensäcken und geringem Hautüberschuss geeignet sein.
Subziliärer Zugang
Beim subziliären Zugang liegt der Schnitt direkt unterhalb der Wimpern. Dadurch können Hautüberschuss und bestimmte Veränderungen von Muskel und Weichteilgewebe behandelt werden.
Bei geeigneten Patienten kann hervorgetretenes Fettgewebe in Richtung Infraorbitalrand verlagert werden, um einen weicheren Übergang zwischen Unterlid und Wange zu schaffen.
Oberlidstraffung
Bei der Oberlidstraffung werden überschüssige Haut sowie gegebenenfalls bestimmte Anteile von Fett- und Muskelgewebe entsprechend der individuellen Anatomie korrigiert.
Vor einer Operation sollte auch die Position der Augenbrauen beurteilt werden. Ein abgesunkenes äußeres oder gesamtes Brauenprofil kann zum schweren Erscheinungsbild des Oberlids beitragen.
Bei geeigneten Patienten können Augenbrauenlifting und Oberlidstraffung kombiniert werden.
Endoskopisches Augenbrauenlifting
Das endoskopische Brauenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren zur Anhebung der Augenbrauen und Verjüngung der Stirn.
Kleine Schnitte werden innerhalb der behaarten Kopfhaut gesetzt. Über ein Endoskop können die tieferen Gewebeschichten dargestellt und ausgewählte Verbindungen gelöst werden. Anschließend werden Stirn und Augenbrauen in einer höheren Position fixiert.
Endoskopisches Midface Lift
Das Midface Lift konzentriert sich auf das mittlere Gesicht zwischen Unterlid und Oberlippe.
Ziel ist es, abgesunkene Wangenstrukturen anzuheben, die Wangenprojektion wiederherzustellen und den Übergang zwischen Unterlid und Wange harmonischer zu gestalten.
Der Zugang erfolgt über kleine Schnitte im temporalen Bereich der Kopfhaut. Die tieferen Weichteile werden mobilisiert, angehoben und in einer neuen Position fixiert.
Rhinoplastik – Nasenoperation
Eine Rhinoplastik kann sowohl ästhetische als auch funktionelle Aspekte der Nase berücksichtigen.
Je nach Ausgangssituation können Nasenrücken, Nasenspitze, Nasenbreite, Asymmetrien und weitere strukturelle Besonderheiten korrigiert werden. Gleichzeitig sollte die Nasenfunktion erhalten beziehungsweise bei entsprechenden funktionellen Problemen verbessert werden.
Offene Rhinoplastik
Bei der offenen Technik wird ein kleiner Schnitt im Bereich der Columella vorgenommen. Dadurch kann das Nasengerüst direkt dargestellt und präzise bearbeitet werden.
Geschlossene Rhinoplastik
Bei der geschlossenen Technik liegen die Schnitte vollständig innerhalb der Nasenlöcher. Dadurch entsteht keine äußere Hautnarbe.
Bei komplexen oder sekundären Nasenoperationen kann zusätzliches Knorpelmaterial aus der Nasenscheidewand, dem Ohr oder gegebenenfalls aus der Rippe erforderlich sein.
Oberlippenlifting – Lip Lift
Beim Lip Lift wird der Abstand zwischen Nase und Oberlippe chirurgisch verkürzt.
Im Gegensatz zu einer Lippenvergrößerung mit Fillern steht nicht das reine Hinzufügen von Volumen im Vordergrund. Ziel ist vielmehr, die Position der Oberlippe anzuheben, den Lippenrand zu definieren und bei geeigneten Patienten die Sichtbarkeit der oberen Zähne zu verbessern.
Der Hautüberschuss wird typischerweise in Form eines sogenannten Bullhorn-Schnitts unterhalb der Nase entfernt.
Heilung nach einer Gesichtsoperation
Der Heilungsverlauf hängt vom jeweiligen Eingriff und von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab.
Schwellungen und Blutergüsse nehmen nach vielen Eingriffen innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen deutlich ab. Eine leichte Restschwellung und die endgültige Anpassung der Gewebe können jedoch mehrere Monate dauern.
Für die Rückkehr zu Arbeit, Sport, Make-up und gesellschaftlichen Aktivitäten gelten je nach Operation unterschiedliche Empfehlungen. Maßgeblich sind die individuellen Anweisungen des behandelnden Chirurgen.
Narben nach einer Gesichtsoperation
Jeder chirurgische Schnitt hinterlässt eine Narbe. Bei ästhetischen Eingriffen im Gesicht werden die Schnitte jedoch möglichst in natürlichen Hautfalten, innerhalb der behaarten Kopfhaut oder an anatomisch gut kaschierbaren Stellen platziert.
Das endgültige Erscheinungsbild einer Narbe entwickelt sich schrittweise und kann sich über längere Zeit weiter verbessern.
Individuelle Planung statt Standardverfahren
Nicht jede Facelift-Technik eignet sich für jeden Patienten.
Hautelastizität, Gesichtsknochen, Fettverteilung, Weichteilabsenkung, Halsanatomie und individuelle ästhetische Vorstellungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des geeigneten Verfahrens.
Prof. Dr. Çakmak verfolgt einen anatomisch orientierten Ansatz, bei dem Gesicht, Mittelgesicht, Kieferlinie und Hals bei Bedarf als zusammenhängende Einheit betrachtet werden.
arztlaserschönheitschirurgie